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Kaufen sie aktien - Alles über Aktien

Die Aktie hat sich in Deutschland zu einer anerkannten Anlageform entwickelt. Über 11 Millionen Bürger kaufen Aktien. Dieses Ergebnis wurde durch eine repräsentative Umfrage des Deutschen Aktieninstituts in- und ausländischen Aktiengesellschaften bekannt gegeben. Aktien kaufen gehört zur Gründung oder zur Aufrechterhaltung ihres Betriebes. Aktien zu kaufen bedeutet für den Anleger vielfältige Möglichkeiten: Er kann durch die Einnahme von Dividenden, die Ausübung von Bezugsrechten und langfristige Kurssteigerungen eine attraktive Rendite erzielen. Er kann aber auch versuchen, durch gezielte Aktienkäufe und -verkäufe kurzfristige Kursgewinne zu realisieren. Etwa 1.000 der über 15.000 deutschen Aktien werden an den Wertpapierbörsen gehandelt. Die deutschen Börsen bilden, gemessen am Umsatz, mittlerweile den viertgrößten Aktienmarkt der Welt hinter den Vereinigten Staaten, Japan und Großbritannien. Zur Popularisierung des Aktienkaufes in Deutschland haben in besonderem Maße die Aktienfonds beigetragen.

Hier können Anleger auch bei kleinen Anlagebeträgen die Vorteile eines breit gestreuten Depots für sich nutzen. Allerdings birgt das Kaufen einer Aktie nicht nur ein Chancen-, sondern auch Risiken. Gerade in den letzten Jahren mussten Anleger, die eine Aktie kauften diese Erfahrung machen. Die Kurse können sich in beide Richtungen bewegen, und mancher Anleger musste beim Aktienverkauf Verluste hinnehmen. Trotzdem bleibt Aktien kaufen interessant, da langjährige Durchschnittsrenditen von rund neun Prozent eine langfristig besonders rentable und gleichzeitig sichere Anlageform bietet. Das Aktien kaufen ist eine unverzichtbare Anlage für jedermann – auch zur Ergänzung der gesetzlichen Altersvorsorge. Man muss allerdings beim Aktien kaufen einige einfache Regeln beachten, damit man tatsächlich eine attraktive Rendite erzielt und seine Anlage nicht durch Fehlentscheidungen gefährdet.

Bei einem Depotvergleich, können Sie nicht nur unterschiedliche Depots und Depotanbieter vergleichen, sondern z. B. auch unterschiedlichen Depotkonditionen von unterschiedlichen Banken vergleichen und so das für Sie am besten passende Depot finden.

Die Aktie

Aktien kaufen ist ein Teil des Unternehmens

Die Aktie repräsentiert einen Anteil am Kapital einer Aktiengesellschaft. Wer Aktien kauft, wird Aktionär und beteiligt sich somit an der betreffenden Aktiengesellschaft. Die Aktionäre bringen das Eigenkapital der AG auf, tragen gemeinsam die Risiken, teilen aber auch den Gewinn. Die Höhe der mit einer Aktie verbundenen Beteiligung hängt von der Gesamtzahl der Aktien ab, die die Gesellschaft ausgegeben hat. Alle Aktien zusammen verkörpern das Grundkapital der Gesellschaft. Dieses Grundkapital spiegelt allerdings nicht den tatsächlichen Wert der Gesellschaft und damit den Wert einer einzelnen Aktie wider, sondern ist lediglich von rechtlicher Bedeutung. Der wahre Wert der Aktie liegt in ihrem Kurswert, der sich an der Börse ständig neu im Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage bildet. Es werden verschiedene Typen von Aktien unterschieden:

  • Nach Art: Die Namensaktie lautet auf den Namen des Aktionärs. Die Gesellschaft ist bei der Ausgabe von Namensaktien verpflichtet, ein Aktienregister zu führen. Vinkulierte Namensaktien dürfen nur mit Zustimmung der Aktiengesellschaft verkauft werden. Die Inhaberaktie erlaubt, dass die Rechte vom Inhaber ausgeführt werden können. Die Gesellschaft kennt dabei ihre Aktionäre nicht.
  • Nach Gattung: Stammaktien sind stimmberechtigte Aktien ohne Vorzugsrechte. Vorzugsaktien haben in der Regel kein Stimmrecht. Zum Ausgleich dafür gewähren diese Aktien ihrem Besitzer andere Vorteile, meist eine etwas höhere Dividende.
  • Nach Nennwert: Auf Nennwertaktien ist ein bestimmter Betrag abgedruckt: der Nennwert. Er gibt an, mit welchem Anteil der Aktionär am Grundkapital seiner Aktiengesellschaft beteiligt ist. Die Stückaktie weist im Gegensatz dazu keinen Nennwert auf. Ihr Anteil am Grundkapital bestimmt sich nur nach der Zahl der ausgegebenen Aktien. Alle Stückaktien verkörpern denselben Anteil an der Gesellschaft. Früher wurden Aktien dem Aktionär grundsätzlich physisch ausgehändigt. („effektive Stücke“). Die eigentliche, das Anteilsrecht verbriefende Aktienurkunde heißt „Mantel“, die Dividendenscheine bzw. Kupons bilden den „Bogen“. Gegen Vorlage des Kupons wird dem Aktionär die Dividende ausgezahlt. Hält der Aktionär seine Aktien in einem Depot, erledigt dies die Bank automatisch für ihn. Heutzutage sind effektive Stücke weitgehend verschwunden. In der Regel wird eine so genannte Sammelurkunde für die Aktien eines Unternehmens verwahrt, so dass der einzelne Aktionär in seinem Aktiendepot lediglich „virtuelle Aktien“ besitzt.